Sozialbericht Solothurn

Der Sozialbericht wird alle sieben Jahre vom Kanton Solothurn herausgegeben. Hierbei handelt es sich um eine Studie, die sich mit der sozialen Struktur des Kantons befasst und die Thematiken und Probleme betrachtet. Die Fotoserie dient dazu im Kontext des Berichts und allen vorgelagerten Medien einen gestalterischen Ankerpunkt zu erstellen. Dies geschieht durch eine abstrakte Auseinandersetzung und Darstellung der Inhalte, wie zum Beispiel Bevölkerungsstruktur und Problem- und Lebenslagen.

»Menschen und deren Interaktion im Raum hautnah erfassbar machen.«

Es werden soziale Themen, durch abstrahierte Situationen dargestellt. Der Betrachter bewegt sich in einer Grauzone, denn er bekommt Einblick in private Räume. Mehrere Personen die in der gesamten Bildstrecke auftreten, sind die Hauptakteure der Fotoserie. Durch eine Entpersonalisierung stehen diese stellvertretend für die Bewohner des Kantons. Auf den Einsatz von Farben wird gezielt verzichtet.

Die Idee wird durch den Einsatz von Ganzkörper-Anzügen gelöst, so dass die Figur als anonymisierte Projektionsfläche für unterschiedliche Persönlichkeiten stehen kann.

Im Bildaufbau interagieren die Figuren mit unterschiedlichen weiss gefärbten Alltagsgegenständen in einer szenisch dargestellten Umgebung. Bei Problemthemen werden die Bilder durch den Einsatz von Licht und Schatten zusätzlich in Szene gesetzt und heben sich somit von den anderen Themen ab.