TYLL
nach dem Roman von Daniel Kehlmann
für die Bühne bearbeitet von Maxime Mourot, Leo Schenkel und Andreas Weinmann
Tyll Ulenspiegel, Narr, Gaukler und Provokateur, gerät in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Er wird Zeuge blutiger Schlachten, erlebt Hunger, Armut und religiösen Fanatismus, trifft auf Könige und Königinnen, Mönche und Bauern, Schriftsteller und Drachenforscher. Daniel Kehlmanns »Tyll« ist das Bild einer Epoche als barockes Welttheater, die vielstimmige Geschichte eines Krieges, der bis heute als große Menschheitskatastrophe im Bewusstsein ist. Mitten drin: der Winterkönig Friedrich V. und seine Winterkönigin Elisabeth Stuart, als deren Hofnarr Tyll zeitweise agiert. Dadurch ist die Geschichte aufs Engste mit dem Heidelberger Schloss verbunden.
Für das Theater Heidelberg beschäftigen sich Studierende des Studiengangs Regie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main mit dem groß angelegten Roman über die unsterbliche Narrenfigur.
Besetzung:
- Regie Maxime Mourot | Leo Schenkel | Andreas Weinmann
- Bühne und Kostüme Katharina Andes
- Lichtdesign Jonah Fellhauer
- Musik Willi Haselbek
- Dramaturgie Jürgen Popig
- Theaterpädagogik Jeremy Heiß
- Mit Elisabeth Auer | Daniel Friedl | Jonah Moritz Quast | Esra Schreier | Andreas Seifert | Andreas Uhse
- Live-Musik Willi Haselbek










